E-Mail Adressen vor Spam schützen

Kurz vorab zwei kleine Tools, um E-Mail Adressen auf der eigenen Homepage gegen Spam abzusichern. Nicht jede Methode ist 100% sicher und auch teilweise unpraktisch.

E-Mail Adressen codieren:
Text nach ASCII umwandeln
Das Codieren der E-Mail Adresse ist nicht unbedingt ein hundertprozentiger Schutz, aber ein Großteil der E-Mail Spider läßt sich hierdurch austricksen.

E-Mail Adressen in Grafik schreiben:
Text in eine Grafik schreiben
Sicherer Schutz vor E-Mail Spidern, aber auch mit Nachteilen behaftet. Sind Grafiken im Browser deaktiviert, so ist der Text nicht sichtbar. Barrierefreies Webdesign steht hier nicht gerade im Vordergrund und außerdem genügt eine E-Mail Adresse in Form einer Grafik nicht mehr den rechtlichen Anforderungen für ein Impressum.

Nachtrag vom 24.06.2007:
Email Adresse per JavaScript einfügen:
Da die automatisierten Spamrobots kein JavaScript lesen können, finden Sie auch die in JavaScript ausgegebenen E-Mail Adressen nicht. User die kein JavaScript aktiviert haben sehen die E-Mail Adresse allerdings auch nicht. Ein kleiner Hinweis auf der Seite in der Form “Bitte aktivieren Sie JavaScript um unsere E-Mail Adresse zu lesen” oder ähnlich ist deswegen Sinnvoll, auch wenn wahrscheinlich nur ein kleiner Bruchteil es deaktiviert hat.

Beispiel:

Ob ein Impressum den rechtlichen Ansprüchen in diesem Sinn genügt weiss ich jetzt leider nicht. Auf folgender Seite ( http://www.einfach-praesent.de/website_tipps.htm ) hab ich z.B. diese Aussage entdeckt:

Ein rechtssicheres Impressum (seit 01.03.2007 Telemediengesetz §5) muss von jeder Unterseite aus unmittelbar erreichbar sein. Ein Impressum in einem PopUp- Fenster ist nicht rechtens, da hierfür JavaScript aktiviert sein muss.

Warum bekommen wir Spam-Mails?
Neulinge wundern sich oft, woher die Spammer überhaupt die eigene E-Mail Adresse kennen. Man hat sich nirgendwo eingetragen und trotzdem bekommt man nach kurzer Zeit haufenweise unerwünschte Werbemails. Dies kann verschiedene Gründe haben, welche im folgendem kurz erläutert werden.

Wenn man eine E-Mail Adresse auf seiner Homepage verlinkt hat wird es in der Regel nicht lange dauern bis die ersten Spam-Mails auftauchen. Der Grund hierfür sind Spider, welche im ganzen Internet ständig auf der Suche nach E-Mail Adressen sind. Diese Spider durchsuchen deine Internetseite genauso wie es die Suchmaschinen tun, aber eben nur um deine E-Mail Adresse zu "klauen". Die zwei bereits genannten Tools helfen ein wenig beim "Verstecken" deiner E-Mail Adresse.

Du hast eine eigene Domain, hast aber auf keinen Fall deine E-Mail Adresse irgendwo im Text genannt und trotzdem bekommst du unerwünschte Werbung? Inzwischen sind die Spammer drauf gekommen, daß die meißten Webmaster immer wieder die gleichen Worte im lokalen Teil der E-Mail Adresse verwenden. Gängig sind dabei webmaster@, admin@, support@, mail@, email@ usw... Wer dann noch Catch All E-Mail aktiviert hat, der bekommt sowieso alle möglichen Mails unter dieser Domain. Am sichersten ist es, die Catch All E-Mail Funktion deaktiviert zu lassen und gleichzeitig keine gängigen Begriffe im lokalen Teil der E-Mail Adresse zu verwenden.

Was man noch tun kann:
Anstatt einer E-Mail Adresse könnte man auch ein Kontaktformular verwenden. Soweit mir bekannt, benötigt aber ein rechtlich korrektes Impressum eine E-Mail Adresse. Ob ein Kontaktformular dafür ein Ersatz ist weiß ich jetzt gar nicht. Wenn man diesen Weg geht, dann darf aber auch hier die E-Mail Adresse auf keinen Fall im HTML-Code des Formulars auftauchen. Die Nachricht muß dann über ein Script versendet werden.

Was fällt euch noch zu dem Thema ein?


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2 Kommentare bisher »

  1. Jan sagt

    am 4. März 2007 @ 15:19

    Will man die Mailadresse als Grafik anzeigen, so empfiehlt es sich diese in zwei Teile zu teilen und auf der Seite zusammenzufügen.

  2. JMK sagt

    am 4. März 2008 @ 17:35

    Die ASCII-Variante kann man vergessen, die bringt nichts.

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